Früh am Samstagmorgen versammelte sich die stattliche Zahl von 20 Männern aus verschiedenen Riegen, um gemeinsam den Jura und besonders das Tal des Doubs zu erkunden. Zuerst ging es mit dem Bus nach Baden und mit dem Zug weiter via Basel und Delémont bis nach St. Ursanne. Nach einem kurzen Blick in das male­rische kleine Städtchen wanderten wir dem Doubs entlang flussaufwärts bis zum Restaurant Tariche, wo im Freien eine lange Tafel für uns reserviert war.

Um einem möglichst breiten Kreis die Teilnahme zu ermöglichen, bieten wir seit einigen Jahren jeweils zwei Vorschläge für die Wanderung an – Forte und Piano. Die Gruppe Forte nahm nach dem Mittagessen den steilen Aufstieg in die Freiberge in Angriff. Der Weg führte weiter über die Höhen zum Dorf St. Brais und von dort hinunter zu der einsamen Bahnstation Bollement.

Die Gruppe Piano wanderte in grosser Hitze zurück nach St. Ursanne und fuhr mit dem Zug Richtung Bollement. Gemeinsam setzten wir die Bahnfahrt via Saignelégier nach La Chaux de Fonds fort. Dort wurden wir im Hotel Fleur de Lys zum Nacht­essen erwartet und konnten uns in bequemen Betten von einem warmen und an­stren­genden Tag erholen.

Am Sonntagmorgen marschierte die Gruppe Forte direkt vom Hotel los und stieg nach einem kurzen Anstieg in das tief eingeschnittene Tal des Doubs hinunter. Entlang an grossen Felsen und durch dichte Wälder voller Moos und Flechten ging es weiter den Fluss hinauf. Vorbei an der Staumauer und Lac de Moron erreichten wir unser Tagesziel, den Wasserfall „Saut du Doubs“. Gleich nach dem Wasserfall wechselten wir kurz auf die französische Seite und erfrischten uns im Garten des Restaurant „L’Absinthe“.

Die Gruppe Piano nahm von La Chaux de Fonds aus zuerst den Zug nach Le Locle und dann den Bus nach Les Brenets. Zu Fuss ging es weiter zum Saut du Doubs, wo die beiden Gruppen wieder zusammentrafen. Oberhalb des Wasserfalls verbreitert sich der Doubs zum Lac des Brenets. Dort bestiegen wir das Boot nach Les Brenets, wo wir nach einem kurzen Aufstieg den Bahnhof erreichten und die Rückreise nach Fislisbach in Angriff nahmen.

(geschrieben von Christian Wüthrich)

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